Barbara Pirrer - TriYoga Graz 2019

Im TriYoga fängt man mit den Basics an und steigert langsam die Intensität der Yoga Praxis; so kann jede/r TriYoga ausführen, da es systematisch aufgebaut ist. Die Übenden werden schrittweise an verschiedene Asanas herangeführt. Es ist sehr  wichtig, dass die Yoga Praxis nicht gepuscht wird. Durch die Kontinuität entwickelt sich ganz von selbst und auf eine natürliche Weise die Kraft und die Flexibilität. Das Atemvolumen wird sanft erweitert und vertieft.

Praktiziert wird in den Flows – fließenden, sich wiederholenden Bewegungsfolgen im Wechsel mit gehaltenen Asanas, die in sinnvolle Sequenzen unterschiedlicher Wirkung zusammengefügt sind. Es kann sanft und meditativ, mit voranschreitender Praxis auch sehr kraftvoll und dynamisch geübt werden.

Im TriYoga werden die TeilnehmerInnen mit Yoga Hilfsmitteln (v.a. TriYoga Blöcke und TriYoga Gurt etc.) unterstützt. Damit kann jede Person individuell in die Asanas fließen und die Yoga Hilfsmitteln werden in den Flow integriert.

Meditation in Bewegung entfaltet sich von selbst, wenn sich das innere Wissen über den Flow vertieft. Bewegung, Energie und Atem verschmelzen mit dem Lebensstrom, der alles verbindet. Durch die zunehmende Praxis und Erfahrung mit TriYoga spüren Sie eine tiefe innere Klarheit und Stille.

Zusätzlich zu dieser natürlichen Ausrichtung hat die Wirbelsäule, erscheint der Rücken „gerade“ ausgerichtet, vier Hauptrichtungen, in der sie sich bewegen kann:

  • Beugung/Flexion ( Vorbeuge ),
  • Streckung/Extension ( Rückbeuge ),
  • Rotation ( Drehung ) und
  • Seitliche Beuge.

Um den Fluss von einer Stellung in die andere zu gewährleisten, bewegt sich die Wirbelsäule in eine dieser vier genannten Richtungen oder bleibt in ihrer ursprünglichen Ausrichtung.

Fließt man z.B. von einer Rückbeuge in eine Vorbeuge, so rollt die Wirbelsäule Wirbel für Wirbel entweder aufwärts oder abwärts, der natürlichen Welle der Wirbelsäule folgend.

Um den Fluss zu erhalten wird eine Rückbeuge (Extension) durch eine Vorbeuge (Flexion) eingeleitet und eine Vorbeuge durch eine Rückbeuge.

Zusätzlich zur Wellenbewegung mit der Wirbelsäule befindet sich der ganze Körper im Fluss. Um den Fluss zu erhalten, bewahrt man „Entspannung-in-Aktion“ sowie die geltenden Körperausrichtungen zwischen den beiden Stellungen. Man verbindet, fließt und löst jede Stellung in eine nächste auf und bewegT nur das, was nötig ist um Energie zu bewahren. Um das Gleichgewicht oder den Fluss der Energie zu spüren, dehnt man sich gleichermaßen in alle vier Himmelsrichtungen

Norden,Süden, Osten und Westen.

Präzise Körperausrichtungen unterstützen die natürliche Ausrichtung des Skeletts.

Auf dieser fundierten Basis entspannt der Körper im Bewegungsfluss. Tritt man in den Fluss ein, erhöht sich pràna (Atem-Lebensenergie) und der inner Fluss erwacht.

Ein rhythmischer Atemfluss wird beibehalten. Fließt der Atem, entspannt der Körper und der Geist wird ruhig. Der Körper und die Atmung fließen synchron, so dass die Bewegung ein gleichmäßiges, anmutiges und rhythmisches Tempo hat.

Wird die Länge der Atmung ausgedehnt, steigert sich auch die Lebensenergie, da weniger Atemzüge pro Minute notwendig werden.

All dass wird im TriYoga gelehrt und praktiziert und es ist immer wieder wunderbar und schön!

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